Um die Innovationskraft der r³-Projekte noch weiter zu steigern und Synergieeffekte zu nutzen, ist REStrateGIS teil eines Miniclusters. Das Minicluster zum Thema Halden soll in Zukunft Daten zu Bergbau-, Schlacke- und Hüttenhalden, in einer zunächst deutschlandweiten Datenbank, nach einheitlichen und internationalen Standards exemplarisch zusammentragen. Die Datenbank wird durch ein Methodenhandbuch ergänzt, indem alle Schritte zu einer erfolgreichen Bewertung und ökonomischen sowie ökologischen Aufarbeitung von Haldenmaterial zusammengefasst werden sollen.

Dabei fließen die Daten und Forschungsergebnisse zahlreicher Projektpartner aus den Verbundprojekten REStrateGIS, ROBEHA, koordiniert durch Prof. Burmeier Ingenieurdienstleistungsgesellschaft mbH und dem Projekt SMSB an der TU Bergakademie Freiberg, koordiniert vom Helmholtz-Institut in Freiberg für Ressourcentechnologie am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, ein. Das gemeinsame Ziel ist es, ein Haldenkataster, zunächst für Deutschland (später auch international), aufzubauen, welches auch nach Ablauf der Projekte weiter mit Daten aus anderen Forschungs- und Industrieprojekten gefüllt wird und ein Potential für die Aufarbeitung von Halden im Sinne einer Gewinnung von strategischen Mineralien und Metallen ausweisen kann.