Filmprojekt zur r3-Fördermaßnahme

Zur Abschlusskonferenz der r3-Fördermaßnahme am 15 und 16. September in Bonn wurde ein gemeinsamer Film zur Darstellung der BMBF-geförderten Projekte vorgestellt. Auch REStrateGIS durfte bei dem durch die r3-Begleitforschung koordinierten Filmprojekt einen Beitrag leisten. Der Film wurde in der Mediathek des BMBF barrierefrei veröffentlicht und steht unter folgendem Link bereit:


https://www.bmbf.de/de/mediathek.php?VID=956 

 

Abschließendes Projekttreffen in Oberhausen

Das abschließende Treffen zu unserem Projekt hat stattgefunden. Die letzten Daten werden nun zusammen getragen, geprüft und in das Übersichtskataster übernommen. Auf zwei Wegen nähern wir uns dem 3D-Modell der Halde: Auswertung von Luftbildern aus unterschiedlichen Zeiten und Auswertung von Archivdaten.



3D-Modell

 

Mechanische Aufbereitung

Mit den Materialien der 3. Probenahmenkampagne wurden bei UMSICHT mechanische Aufbereitunsgversuche durchgeführt. Neben der Charakterisierung der Proben (Korngrößenanalyse, Dichte, Elementgehalt) wurden diese zerkleinert und gesiebt. Anschließend wurde freiliegendes Eisen mittels Magnetscheidung abgetrennt.



3. Beprobungskampagne in Unterwellenborn

Nach dem Haldenclustertreffen führte das Projektteam von UMSICHT die dritte Probenkampagne auf der Halde in Unterwellenborn durch. Basierend auf den bisherigen Arbeiten wurden an sechs Stellen Proben für mechanische Aufbereitungsversuche genommen.                    

 
 
 
 
 
 

REStrageGIS

 

Haldenclustertreffen in Berlin

Am 13. und 14. November trafen sich die drei »Haldenprojekte« der Fördermaßenahme r3 »Innovative Technologien für Ressourceneffizienz - Strategische Metalle und Mineralien« in Berlin. Nach der gegenseitigen Vorstellung des Stands in den einzelnen Projekten wurde die Zusammenführung der Ergebnisse im Ressourcenkataster sowie die Zusammenstellung der entwickelten Methoden in einem Methodenhandbuch diskutiert. Der zweite Tag gehörte der Begleitforschung. Zusammen mit Wissenschaftlern des INTRA r3+ - Projektes ("Integration und Transfer der r3 Ergebnisse") wurden Fragestellungen der Nachhaltigkeit, Ökonomie und Ökologie erörtert. Abschließend haben wir die geologische Sammlung am Standort Berlin der BGR besichtigt. Vielen Dank an die BGR zur Ausrichtung des Haldencluster-Treffens.

 

Schlackeaufbereitung in Duisburg

Die Arbeiten zur Wertstoffrückgewinnung gehen in ihre »kalte« Phase. Nach erfolgreichen pyrometallurgischen Reduktionsversuchen zur Schlackeaufbereitung durch den Projektpartner FEhS stand diesmal die mechanische Aufbereitung im Mittelpunkt.
Am Standort Duisburg der ThyssenKrupp MillServices & Systems GmbH wurde eine moderne Anlage zur Schlackeaufbereitung besucht. Diskutierte Fragen waren »Wie unterscheiden sich frische Schlacken und Haldenmaterialien?«, »Welche Techniken können auch für die Aufbereitung von Haldenmaterialien genutzt werden?«
Wir danken der ThyssenKrupp MillServices & Systems GmbH und dem FEhS - Institut für Baustoff-Forschung e.V. für diesen spannenden Tag.

Schlackenaufbereitung web                         

 

Projekttreffen in Oberhausen

Das Projekt biegt auf die Zielgerade. Das dritte Projektjahr hat begonnen. Weitere Zwischenergebnisse wurden besprochen und Abstimmungen zu kommenden Arbeiten wurden im Rahmen eines Projekttreffens in Oberhausen erzielt. 

Webgis screenshot

        

Hyperspektral-Befliegung der Halde bei Unterwellenborn

Am 7. Juni 2014 erfolgte eine  Befliegung der Modellhalde in Unterwellenborn. Bei gutem Flugwetter wurden spektral höchstauflösende Datensätze aufgezeichnet. Diese erlauben nicht nur die flächenhafte Erfassung der Verteilung unterschiedlicher Schlacken, Stäube und Schlämme an der Haldenoberfläche, sondern auch die Ableitung quantitativer Informationen zu wertstoffrelevanten Parametern, z.B. dem Eisengehalt.
Die Befliegung wurde von der MILAN Geoservice GmbH durchgeführt, die Bereitstellung des Hyperspektralscanners und die planerische Organisation der Befliegung erfolgten durch das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ in Leipzig.
Parallel zur Befliegung wurden umfangreiche feldspektrometrische Messungen sowie Probenahmen durch Wissenschaftler des Institutes für Geowissenschaften und Geographie der Martin-Luther-Universität in Halle  im Gelände durchgeführt.


Flieger Boardtechnik
Links: VulcanAir Piper PA-34 (Foto: D. Hannusch 25.03.2009). Rechts: Der Hyperspektralscanner AisaDUAL und zugehörige Operator-Technik an Bord des Kleinflugzeuges (Foto: D. Hannusch 19/04/2012). 

Feldarbeit 
Parallel zur Befliegung der Halde bei Unterwellenborn durchgeführte Arbeiten des Instituts für Geowissenschaften und Geographie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (rechts: B. Gaberle; links: M. Denk).

 

r³-Statusseminar
 

Zum intensiven Ausstauch der Zwischenergebnisse hatte die Begleitforschung alle r³-Verbünde in die Messe Essen eingeladen. Alle Projekte hatten die Möglichkeit über den Stand der Projekte zu informieren. Auch das Team von REStrateGIS war vor Ort und berichtete über die Arbeiten im Form einen Vortrags und in der Posterausstellung.

Posterpräsentation Essen 
M. Jandewerth (Fraunhofer UMSICHT), Prof. Dr. C. Gläßer (Uni Halle); Dr.-Ing. D. Mudersbach (FEhS)

 

Minicluster in Oberhausen

Anfang April 2014 trafen sich in Oberhausen die Vertreter des Miniclusters. Es erfolgte ein Austausch zu den Zwischenständen der einzelnen Projekte. Ferner wurden die gemeinsamen Ziele des Miniclusters diskutiert. Hierzu gehören die Ausgestaltung des Ressourcenkatasters und die Entwicklung eines Methodenhandbuchs. Weitere Informationen zum Minicluster hier.

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Minicluster: P. Büttner (SMSB, Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie), S. Teuwsen (REStrateGIS, EFTAS GmbH), Dr.-Ing. A. Mrotzek (REStrateGIS, Fraunhofer UMSICHT), M. Jandewerth (REStrateGIS, Fraunhofer UMSICHT), C. Poggendorf (ROBEHA, Prof. Burmeier Ingenieurgesellschaft mbH)
 

 

Durchführung der zweiten Beprobungskampagne auf der Halde bei Unterwellenborn

Vor dem dritten Projekttreffen erfolgte im Juni eine zweite mehrtägige Feldkampagne auf der Modellhalde in Unterwellenborn. Dabei wurden drei weitere Baggerschürfen angelegt sowie Probenmaterial mittels Handschürfe gewonnen. Die Proben werden durch den Projektpartner Uni-Halle reflexionsspektrometrisch und am FEhS laboranalytisch untersucht. Parallel zu den Probenahmen erfolgten sowohl punktuelle reflexionsspektrometrische Feldmessungen durch die Uni-Halle als auch Aufnahmen abbildender terrestrischer Hyperspektral-Daten durch Mitarbeiter der Virtual Outcrop Geology Group vom norwegischem Institut Uni CIPR (Centre for Integrated Petroleum Research) in Bergen (http://org.uib.no/cipr/Project/VOG/hyperspectral.htm). Diese Daten sollen für die flächenhafte Ausweisung der räumlichen Verteilung verschiedener Haldenmaterialien genutzt werden.

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Bilder von links nach rechts:
Durch Baggerschürfe erzeugter Aufschluss mit klar unterscheidbarer Schichtung. Durchführung feldspektrometrischer Messungen an einem Aufschluss. Anlegen einer Baggerschürfe im nördlichen Haldenbereich.

 

Drittes Projekttreffen

Nach der Sommerpause und inzwischen einem Jahr Projektlaufzeit fand das dritte Projekttreffen in Halle an der Saale statt. Frau Prof. Gläßer konnte Anfang September alle Projektpartner an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg begrüßen.
Das Team tauschte sich über die Arbeitsinhalte (Schwerpunkt Analyseergebnisse der Beprobungskampagnen) aus und verabredete die nächsten Arbeitsschritte.

 Gruppenbild 092013
 Projektteam REStrateGIS: Prof. Dr. C. Gläßer, M. Denk , Dr.-Ing. D. Mudersbach , A. Klink, S. Teuwsen, M. Jandewerth, Dr.-Ing. A.   Mrotzek
 
 
 

    

2. Treffen im Minicluster

Am 21. Juni trafen sich die Koordinatoren der Projekte und Vertreter der BGR in Hannover, Sachsen zu einem weiteren Treffen. Schwerpunkte der Gespräche war die Ausgestaltung der GIS-Aktivitäten im Minicluster. Weitere Informationen zum Minicluster hier.

 

Durchführung der ersten Beprobungskampagne auf der Halde

Im Anschluss an die Kick-Off Veranstaltung der BMBF r³-Fördermaßnahme in Freiberg ist das gesamte Team weiter nach Unterwellenborn gefahren. Hier stand die Durchführung der ersten Beprobungskampagne an. An verschiedenen Stellen der Halde wurden Baggerschürfen angelegt und Haldenmaterial für die reflexionsspektrometrischen Untersuchungen an der Universität Halle-Wittenberg und laboranalytische Untersuchungen am FEhS entnommen Zusätzlich konnten umfangreiche Informationen für das Ressourcenkataster gesammelt werden.

Baggerschürfe 01

 

 

 

 

 

    


 

 

 

Links: Anlegen der Baggerschürfe auf der Halde | Rechts: Anschnitt der Halde - Unterschiedliche Haldenmaterialien lassen sich als Horizonte schon optisch differenzieren

 

Teilnahme am Kickoff der Begleitforschung

Im Rahmen des 2. Freiberger Ressourcentechnologiesymposiums fand am 17. und 18. April die Kickoff-Veranstaltung für r³ - Innovative Technologien für Ressourceneffizienz - Strategische Metalle und Mineralien statt.
Das REStrateGIS Projektteam war für zwei interessante Tage vor Ort in Freiberg und präsentierte das Projekt in einem Gemeinschaftsvortrag mit dem Minicluster. Außerdem stand das Team bei der Posterpräsentation für Gespräche zur Verfügung.

Posterpräsentation Freiberg
Projektteam REStrateGIS: S. Teuwsen (EFTAS GmbH), M. Jandewerth (Fraunhofer UMSICHT), M. Denk (Universität Halle-Wittenberg) 
 
 


Vorbereitung der Beprobungskampagne in Unterwellenborn

Nachdem Mitte März die Halde in Unterwellenborn größtenteils schneefrei war, traf sich ein Teil des Projektteams mit Mitarbeitern der Stahlwerk Thüringen GmbH. Ziel des Treffens war die Vorbereitung der 1. Beprobungskampagne für die Halde. Der Vormittag wurde genutzt, um intensiv über die Entstehung des Stahlwerks und der Halde zu sprechen. Anschließend ging es auf die Halde um die unterschiedlichen Haldenbereiche in situ kennenzulernen. Hierbei wurden auch die Punkte für die geplante Beprobung ausgewählt.

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 links: Dipl.-Ing. U. Tinz und Projektmitarbeiter M. Denk im Gespräch
rechts: Anschnitt eines ehemaligen Rotschlammbeckens auf der Halde

 

Modellhalde in Unterwellenborn

Als wichtiger Meilenstein für das Projekt konnte zum Jahreswechsel 2012/2013 die Kooperation mit der Stahlwerk Thüringen GmbH geschlossen werden. An der Halde in Unterwellenborn werden zentrale Arbeiten des Projekts durchgeführt. Das Konsortium bedankt sich ausdrücklich bei den Verantwortlichen der Stahlwerk Thüringen GmbH und der LEG Thüringen.

 mhalde uw

 

Haldenexkursion

Im November 2012 unternahm das Team eine Exkursion in das Umfeld von Halle (Saale). In der Region finden sich unterschiedliche Haldentypen  und -formen. Vor dem Hintergrund der Detektion von Halden über Methoden der Fernerkundung wurden diskutiert:

  • Unterschiedliche Haldenformen bezüglich Morphologie, z.B. Höhe, überlagerte Fläche, Böschungswinkel, Schüttformen, Bermen
  • Vorkommen von Halden in der natürlichen Landschaft als solitäre anthropogene Objekte aber auch eingebettet in die natürlichen Formen der vorzufindenden lokalen Geomorphologie
  • Generierung der verschiedenen Haldenformen mittels FE-Daten

exkursion halle
 oben links: Aschehalde bei Teutschenthal, rechts: Kupferschieferhalde bei Wimmelburg

 

1. Treffen im Minicluster

Am 25. Oktober trafen sich die Koordinatoren der Projekte des Miniclusters in Freiberg, Sachsen zu einem ersten Treffen. Weitere Informationen zum Minicluster hier.

 

Kick Off

Nach Erhalt des Förderbescheids und offiziellem Projektstart zum 01. August 2012, erfolgte ebenfalls im August das erste Projekttreffen bei Fraunhofer UMSICHT. Passend zum Projekt befindet sich das Institut auf dem ehemaligen Gelände des Stahlwerks Oberhausen. Alle Projektpartner haben teilgenommen, so dass die ersten Arbeitsschritte abgestimmt und konkretisiert werden konnten.

 4 - Kopie
oben links-rechts: S. Teuwsen, M. Jandewerth, Dr.-Ing. D. Mudersbach, Dr. A. Müterthies
unten links-rechts: Dr.-Ing. A. Mrotzek, Prof. Dr. C. Gläßer, M. Denk